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Baulohn

Baulohn 1

Baulohnabrechnung

Bauhaupt- und Baunebengewerbe, GaLa-Bau, Maler- und Lackierer

Bei der Erstellung der Baulohnabrechnung sind Besonderheiten zu beachten. Diese gibt es bei der normalen Lohnabrechnung nicht. Die korrekte Erstellung der Lohn- und Gehaltsabrechnung erfordert Fachkenntnisse und eine spezielle Software. Rahmentarifverträge spielen eine wichtige Rolle. Wer nicht über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügt, kann erhebliche Fehler bei der Baulohnabrechnung machen.

Deshalb überlassen Sie besser diese Aufgabe einem spezialisierten Dienstleister.

 

Besonderheiten im Baulohn sind:

  • Erstellung von Sofortmeldungen für Arbeitnehmer
  • Führen von Arbeitszeitkonten
  • Erfassung der monatlichen Abrechnungsdaten im Kalendarium
  • Meldungen an die Sozialkassen des Baugewerbes
  • Anträge an die Bundesagentur für Arbeit (Saison-Kug, MWG, ZWG usw.)
  • Baulohnspezifische Abrechnungen Brutto-Netto
  • Rahmentarifverträge (Mindestlohn, Urlaubsanspruch usw.)
  • Mindestlohn Ost und West
  • Zusätzliches Urlaubsgeld, 13. Monatseinkommen
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Bauhauptgewerbe

Der Bundesrahmentarifvertrag für das Baugewerbe (BRTV) und der Verfahrenstarifvertrag über das Sozialkassenverfahren (VTV) regeln die genauen Bestimmungen. Die Tarifverträge sind für alle baugewerblichen Arbeitgeber verbindlich.
Baugewerbe Ein Unternehmen ist zur Teilnahme am Sozialkassenverfahren der Bauwirtschaft berechtigt und verpflichtet, wenn es arbeitszeitlich überwiegend und ausschließlich Bauleistungen erbringt, die in den allgemeinverbindlichen Bautarifverträgen erklärt sind. Jeder Betrieb ist individuell und deshalb gesondert zu beurteilen. Eine pauschale Aussage und Zuordnung ist daher nicht möglich. Die Entscheidung, ob eine Teilnahme am Sozialkassenverfahren der Bauwirtschaft zutrifft, entscheidet ausschließlich die SOKA-BAU. Sie klärt mit dem Betrieb, ob die Voraussetzungen zur Teilnahme erfüllt. Baubranche Im Baugewerbe wird unterscheiden zwischen: Bauhauptgewerbe Baunebengewerbe (z.Bsp. Dachdecker, Garten- und Landschaftsbau, Maler- und Lackierer usw.)
Zusatzversorgungskasse Die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG ist im gesamten Bundesgebiet für die Sicherung der zusätzlichen Altersversorgung der gewerblichen Arbeitnehmer, Angestellten und Auszubildenden zuständig. Urlaubs- und Lohnausgleichskasse Das Urlaubsverfahren wird in Deutschland von folgenden Sozialkassen durchgeführt. Urlaubs- und Lohnausgleichkasse der Bauwirtschaft Gemeinnützige Urlaubskasse des Bayrischen Baugewerbes e.V. Sozialkasse des Berliner Baugewerbes Die tarifliche Urlaubsregelung ist einheitlich für das gesamte Gebiet der Bundesrepublick geregelt. Die Sozialkassen verwalten die von den Arbeitgebern einbezahlten Beiträge für die Urlaubs- und Rentenansprüche der Arbeitnehmer. Im Rahmen des Sozialkassenverfahrens wird dem Arbeitgeber bei der Urlaubsgewährung seiner gewerblichen Arbeitnehmer die ausbezahlte Urlaubsvergütung erstattet. Eine anteilige Erstattung erhält der Arbeitgeber für Ausbildungskosten. Die Zuständigkeit der Sozialkasse richtet sich nach dem Betriebssitz. Arbeitnehmermodelle Welche Arbeitnehmer des Bauhauptgewerbes dem Sozialkassenverfahren unterliegen, richtet sich nach der tatsächlich ausgeübten Tätigkeit der Beschäftigten.

Baunebengewerbe

Tarifliches Witterungsabhängige Arbeitsplätze, ständig wechselnde Baustellen und eine hohe unterjährige Beschäftigung sind typisch für das Dachdeckerhandwerk. Zum Ausgleich dieser strukturbedingten Benachteiligungen hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine tariflich geregelte Sonderzahlung, dem 13. Monatseinkommens. Zusätzlich wird dem Arbeitnehmer ein Beitrag für die individuelle betriebliche Altersvorsorge auf sein persönliches Altersvorsorgekonto gutgeschrieben, welcher in eine Anwartschaft auf Leistungen umgewandelt. Finanziert werden diese Leistungen durch tariflich festgelegte Beitragszahlungen, die von den Dachdeckerbetrieben monatlich an die Sozialkasse SOKA-DACH Wiesbaden abzuführen sind. Geltungsbereich Der betriebliche Geltungsbereich betrifft alle Dachdeckerbetriebe in der Bundesrepublick Deutschland. Diese Betrieb, wie auch selbständige Betriebsabteilungen, fallen grundsätzlich als Ganzes unter diese Tarifverträge. Für alle Arbeitnehmer, die eine nach den Bestimmungen des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VI) versicherungspflichtige Tätigkeit ausüben, sind vom Arbeitgeber zu melden und in den Beitragszahlungen zu berücksichtigen.
Witterungsbedingte Einflüsse erschweren eine ganzjährige Beschäftigung für Maler und Lackierer. Der Rahmentarifvertrag regelt die Schlechtwetterkündigung und beinhaltet allgemein kürzere Kündigungsfristen. Die Regelungen im Bundesurlaunsgesetz (BUrlG) passen nicht für die in dieser Branche typisch kurzfristigen Beschäftigungen. Die Regelungen der Malerkasse (vormals uk/zvk) berücksichtigen die Besonderheiten der Branche und schaffen eine faire und kalkulierbare Regelung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Urlaubs- und Zusatzversorgungskasse des Maler- und Lackiererhandwerks (uk/zvk)  Die Malerkasse ist die gemeinsame Marke der Gemeinnützigen Urlaubskasse für das Maler- und Lackierhandwerk e.V. (uk) und der Zusatzversorgungskasse des Maler- und Lackiererhandwerks WaG(zvk). Träger der gemeinsamen Einrichtungen der Tarifvertragsparteien sind der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz mit den angeschlossenen Landesverbänden und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Die Leistungen der Malerkasse können ausschließlich nur von Unternehmen in Anspruch genommen werden, für die der Rahmentarifvertrag des Maler- und Lackierhandwerks (RTV) gilt. Es erfolgt eine Abgrenzung zu Sozialsystemen in anderen Bau- und Ausbauberufen.
Umlageverfahren Garten- und Landschaftsbau Alle Arbeitgeber, die in der Branche des Gartens, Landschafts- und Sportplatzbaus tätig sind, müssen prüfen, ob eine Verpflichtung zur Teilnahme an einem branchenspezifischen Umlageverfahren zur Ausbildungsförderung und zur Förderung der Winterbeschäftigung besteht. Die jeweiligen Voraussetzungen sind verschieden, werden aber über die  Einzugsstelle Garten- und Landschaftsbau (EWGaLa) abgewickelt. Ausbildungs-Umlage Alle Betriebe des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus in denen überwiegend Arbeiten auf fremden Grundstücken ausgeführt werden und die der Unfallversicherungspflicht bei der Sozialversicherung für Landschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) unterliegen, sind aufgrund der Allgemeinverbindlichkeitserklärung der Tarifverträge "Berufsausbildung Ost und West" verpflichtet, ihren Betrieb beim Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (AuGaLa) anzumelden und am Umlageverfahren teilzunehmen. Die Ausbildungs-Umlage dient der qualitativen und quantitativen Förderung des Nachwuchses dieser Branche und ist unabhängig davon abzuführen, ob der Betrieb selbst Ausbildungsmaßnahmen durchführt oder nicht. Winterbeschäftigungs-Umlage Alle des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus, die überwiegend - jedoch mindestens 50% der betrieblichen Arbeitszeit - bauliche Tätigkeiten ausführen, sind gemäß §§ 354 ff. SGB III i.V. mit der Winterbeschäftigungs-Verordnung verpflichtet, als Betriebe des Baugewerbes die Winterbeschäftigungsumlage an die Bundesagentur für Arbeit abzuführen. Die Winterbeschäftigungs-Umlage dient der Stabilisierung der Beschäftigungsverhältnisse in der Schlechtwetterzeit und damit der Vermeidung von Arbeitslosigkeit in den Wintermonaten.

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