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Arbeitslosenversicherung

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Arbeitslosenversicherung

Die Arbeitslosenversicherung ist eine Pflichtabgabe für rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer.

Die Arbeitslosenversicherung ist eine Pflichtabgabe für Arbeitnehmer, sobald sie einer rentenversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. Die Beiträge werden hälftig vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber abgeführt. Berufsgruppen, die dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, sind von der Arbeitslosenversicherung ausgeschlossen. Erhaltenes Arbeitslosengeld (ALG I) unterliegt dem Progressionsvorbehalt und ist daher zu versteuern. Nur das ALG II ist steuerfrei.

Beitragshöhe der Arbeitslosenversicherung

Die Höhe beträgt 2,4 Prozent vom Bruttolohn. Davon sind 1,2 Prozent – der hälftige Anteil – vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer zu tragen. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt für 2021 bei 7.100 Euro (West) und bei 6.700 Euro (Ost) pro Monat. Arbeitnehmer die mehr Gehalt bekommen müssen trotzdem nur den Beitrag bis zum Grenzwert entrichten. Es ist aber zu beachten, dass in den einzelnen Sozialversicherungszweigen gewisse Regelungen zur Versicherungsfreiheit bestehen.

Berufsgruppen die von der Arbeitslosenversicherung ausgeschlossen sind

Einige spezielle Berufsgruppen sind vollständig von der Arbeitslosenversicherung ausgeschlossen, da diese nicht in der üblichen Art dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Dazu gehören unter anderem:

  • immatrikulierte Studenten, die neben dem Studium einen Nebenjob haben
  • Schüler an allgemein bildenden Schulen
  • Arbeitnehmer die das Renteneintrittsalter erreicht haben
  • Bezieher einen vollen Erwerbsminderungsrente
  • Arbeitnehmer, die wegen Minderung ihrer Arbeitsleistung dauern dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen
  • unständig Beschäftigte z. Bsp. Künstler

Arbeitnehmer, die das Rentenalter erreicht haben, sind von dem Monat an befreit, in dem sie das Alter erreichen, von ihrem Anteil befreit. Nur der Arbeitgeber muss den Beitrag einzahlen.

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